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Primaria Reghin
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Über die Stadt
Geschichte

REGUN - CHRONOLOGISCHE DATEN

 

1228 - Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen REGUN.


1241, 15. April - Die Tataren erreichen das Miereschtal, sie verwüsten dabei auch Sächsisch Regun. Damals zählt die Siedlung ca. 600 Einwohner.

1285 - Neuer Angriff vonseiten der Tataren. Sie plündern sowohl Sächsisch Regen wie auch die umliegenden Siedlungen. Die Tataren foltern, ermorden und vertreiben die Bevölkerung.

 

1330 -Einweihung der evangelischen Kirche, erbaut im gotischen Stil. Die Kirche brannte mehrmals ab.


1332 - Regun als Residenz eines geistlichen Senats (Capitel). Der Senat fordert Kirchenzehnt oder Stiftungen von neun kirchlichen Gemeinschaften aus der Umgebung.


1361 -Der siebenbürgische Fürst (Woiewod) erteilt der Stadt Klausenburg das Recht zur Aufnahme des freien Handels mit Sächsisch Regen. Dieses Recht wird 1368 noch einmal bestätigt und auf Hermannstadt, Bistritz, Mediasch und Schäßburg erweitert.


1423 - "PARA INDIANA" oder die Zigeuner werden zum ersten Mal in SIEBENBÜRGEN am Rande einer Ortschaft in der Nähe von Sächsisch Regun gesichtet.

1427 - Erste Erwähnung Sächsisch Regen als Markt: OPPIDUM

 

1434 - Sächsisch Regen erhält das Recht einen  wöchentlichen Markt abzuhalten. Das Recht hat man schon ab 1350 wahrgenommen.

 

1483 - Gründung der ersten städtischen Schule.


1484 - Es gab 14 Schumacherzünfte, einer der ältesten Zünfte.

 

1501 - Erwähnung von „CASTRUM REGEN"

 

1535 - Große Hungersnot - der Weizen ist sehr teuer - Viele Opfer unter der Bevölkerung der Stadt und aus der Umgebung.

 

1551 - Sächsisch Regen erhält die Rechtsprechung und der Sitz des Berufungsgerichts ist Bistritz und die Sächsische Nationsuniversität in Hermannstadt

 

1555 - Die Stadtmauer wird im unteren Teil der Sächsischen Kirche erbaut.

 

1560 - Die Zünfte der Binder und der Lederer, die sich mit der Zunft der Czismenmacher (Stiefelmacher) zusammen geschlossen haben, werden erwähnt.

 

1570 - Erwähnung der Metzgerzunft.

 

1619 - Erlass der Schulordnung unter den Namen “Kanons” oder “Statuten”. Diese Schulordnung behielt 150 Jahre lang seine Gültigkeit. 

 

1630 - Sächsisch Regen betreib intensiven Handel mit den Erzeugnissen der Papiermühle und der Fließenfabrik aus Görgen (Gurghiu), die 1561 gegründet worden war.

 

1661, 11. Januar - “Dieta Transilvaniei” (eine Art Parlament des Fürstentums Siebenbürger) wählt in Sächsisch Regen Ioan Kemeny zum Fürsten von Siebenbürger.  Es war das Pestjahr.

 

1662, 22. Januar - In dem Gefecht von Seusul Mare gegen die Türken stirbt Ioan Kemeny. Sächsisch Regen wird von den Türken angegriffen und geplündert.

 

1700 - Bau des reformierten Gemeindehauses in Iernuteni. Die Gemeinde zählt 510 Seelen.


1701 - Klausenburg kauft 1058 Eichenbretter von Sächsisch Regen ab für die Instandsetzung seiner eigenen Festung.


1708, 19. September-Sächsisch Regen wurde von den Kuruzen in Brand gesteckt. Das Feuer hat die Sächsische Kirche, die Schule und viele Häuser zerstört. Eroberung und Vernichtung der Burg in Görgen


1712, 19. November- Große Überschwemmung. Die Ursache des Hochwassers war das Übertreten der Ufer durch die Flüsse Mieresch und Görgen. Sehr betroffen war Ideciul de Jos.


1717 - Der letzte Angriff der Tataren. Es wird erwähnt, dass die Kirchenmauer von einem Graben mit zwei beweglichen Toren umgeben war.

1725 - Endgültige Trennung der Csismarenzunft (Schusterzunft) von Lederern und Kürschnern.

 

1728 - Am 5. Mai werden die Privilegien Sächsisch Regens herausgegeben und veröffentlicht. Diese worden von Karl VI. bestätigt.

 

1736 - Gründung des römisch-katholischen Gemeindehauses.

 

1740 - Großer Brand. Der größte Teil der Stadt lag in Schutt und Asche.

 

1750 - Ein großes Feuer ist ausgebrochen. Es hat sich auf die unteren Straßen der Stadt ausgebreitet. Die Mädchenschule in der Ratele Straße wurde zerstört.

Obwohl schon 1686 ein Verbot zum Anbau der Maisorte “Türkischer Weizen” erlassen wurde, baute man diese Sorte weiter an, sodass man kaum noch Hirse und Hafer kultivierte.

 - Man verzeichnete 88 rumänische Seelen in Ungarisch Regen.

 

1755 - Es wurde ein Vertrag zwischen der Metzger- und Kürschnerzunft abgeschlossen. Gegenstand des Vertrages war die Vereinbarung über die Schlachtung der Lämmer und dem Handel mit Lammfell.

- Es wurden die Kirchenglocken gegossen: Die große Glocke im Turm der Sächsischen Kirche und noch drei Glocken mit verschiedenen Funktionen - Einläuten zum Gottesdienst, zur Bestattung und zum Feste. Die große Glocke war die Brand- oder Sturmglocke.

 

1762, 12.März - Das Königliche Gubernium hat die Selbstverwaltung von Sächsisch Regen gegenüber dem Comitat bestätigt. 


1772 - Sächsisch Regen war in Siebenbürgen für seinen berühmten Weinanbau und als Produzent guter Weine bekannt.

1773, 19. Juni - Joseph, der Sohn von Maria-Theresia, der spätere Kaiser reist durch Sächsisch Regen.


- Auf seiner Rückreise, am 11. Juli besuchte er zum zweiten Mal Sächsisch Regen. Hier wurde er im Haus von Dr. Schuller untergebracht.

 

1779, 19. September - Einweihung nach der kompletten Renovierung der Evangelischen Kirche. Zum ersten Mal spielt man auf der neuen Orgel.

 

-  Die Schnapsbrennerei wird rege betrieben. Es wurde vor allem die Marke „ mina de aur“ ( Goldenes Bergwerk“) von  den Einwohnern von  Sächsisch Regen bis 1848 destilliert.

 

- Die ersten Holzhändler kommen mit Flößen auf der Mieresch. Ihre Reise von Lunca Bradului bis nach Arad dauert 3 Wochen.

 

1781, 19. Mai - Man stellte 17 Grenzsteine zwischen den Böden von Sächsisch Regen und den Böden von Ungarisch Regen.

 

- der Bau der römisch-katholischen Kirche in Sächsisch Regen wird fertig. Am 12. Juni setzte man mit großer Feierlichkeit die Kugel auf den Kirchenturm. Bis zu diesem Datum besuchten die Katholiken die Hofkirche des Freiherrn Bornemissa aus Apalina.

 

1782 - Bau der Schule neben der römisch-katholischen Kirche; der erste öffentliche Lehrer wird angestellt.

 

1784 - Das Bürgermeisteramt besitzt eine Brauerei. 

 

1799,31. Januar - Graf Kemeny übernimmt die Verwaltung über Sächsisch Regen.

 

1790 - Bau der Porzellanfabrik in Görgen.

 

1801 - Sächsisch Regen erhält die Rechtsprechung “über Tod und Leben”.

 

1811, Frühling - Das Krankenhaus des Regimentes aus Petelea wird nach Sächsisch Regen versetzt.  (heute ist das Gebäude in der Straße Mihai Viteazu Nr.145). Das Krankenhaus besaß eine Küche und vier Krankensäle mit 100 Patienten. Das Krankenhausbudget stammte vom Beitrag der Bevölkerung.

 

- Mit Hilfe von öffentlichem Beitrag und von einigen Händlern: Bardosi, Munteanu, Marinovici, Olteanu, Nonu, usw. beginnt der Bau der griechisch-katholischen Kirche (Donnerstagmarkt).

 

1812 - Man verwendet das erste Mal in Sächsisch Regen das Porzellan.

 

1813 - Die Stadtführung besteht aus dem Bürgermeister, einem stellvertretenden Bürgermeister und 7 Stadträte.

Die Beamten des Bürgermeisteramtes waren: ein Notar, drei Finanzprüfer, ein Kommissar, ein Abgesandter, ein Chirurg, sechs Wächter, vier Wächter für die Obstgärten und Wälder, ein Gefängniswärter, ein Richter, eine Putzfrau, eine Hebamme

 

1818 - Zum ersten Mal wird ein Pfad auf der Hauptstraße mit Miereschsteinen gepflastert.

 

1822, 25. Julie - Geburt von losif Haltrich - eine komplexe kulturelle Persönlichkeit .

 

1828 - Geburt des Schriftstellers Koos Ferenc .

 

1829 - Die Mädchenschule in der Ratelor Straße hatte zwei Klassen.

 

1838 - Man gründet eine Grundschule für die rumänischen Kinder, die aus den umliegenden Ortschaften in die Stadt gekommen sind.

 

1839 - Man gründete einen Polizeidienst, geleitet von einem Magister, einem Stellvertreter  und einem Sekretär.

 

1844 - Die Stadt mit ungefähr 5 000 Einwohner hatte ein Vermögen von 116561 Florin, davon stellten 16255 Florin den Wert der Landbesitze dar und der Restbetrag war Kapital.

 

- Der Stadthaushalt bestand aus 27571 Florin -Einnahmen und 22453 Florin -Ausgaben.

 

1848 - Ende Oktober - Anfang November  - "drei dramatische Tage für Sächsisch Regen", die Stadt wurde durch Überfall, Brand und Plünderung zerstört.

 

1850 - die Stadt bekommt vom Staat zwecks Wiederherstellung für eine Zeit von 50 Jahren ein Darlehen in Höhe von 210000 Florin. Für dieselbe Zeit  wurde Geld der Bevölkerung mit einem Zinssatz geliehen.

1863, am 15. Januar - SÄCHSISCH REGEN WURDE ZU  MUNIZIPIUM ERHOBEN, die Stadt gehörte jetzt zu den priviligierten Städten.  Die “Goldene Hochzeit “der Stadt fand statt. 

 

1866 - Gründung der Gesellschaft für Handel mittels Flößen. Zu der Gesellschaft gehören 19 Gesellschaftler aus Reghin.

 

1867 - Gründung der Gesellschaft für die Uferbefestigung des Flusses Mieresch und zwischen 1870-1873 für die  Uferbefestigung des Flusses Görgen.

 

1874 - Gründung eines Departement von Astra in Sächsisch Regen .

 

1876 - Es geht die erste Druckerei im Betrieb.

 

1882 - Sächsisch Regen hatte 8074 Einwohner, davon 2522 Deutsche, 1577 Rumänen, 2564 Ungarn und 1341 Juden.

 

1887 - in der Stadt waren  15 Industrievereine, separat für jeden Beruf, ähnlich den Zünften: Gerber, Schneider, Schuster, Böttcher, Kürschner u.s.w. tätig.

 

1895 - In der Stadt waren vier Spiritusfabriken im Betrieb.

 

1905 - Inbetriebnahme der Schmalspurbahn Sächsisch Regen - Lapusna.

 

1910 - In der Stadt waren 708  Werkstätten  in verschiedenen Berufen tätig, andere 50 Werkstätten in  Sächsisch Regen - Dorf, 23  Werkstätten im Dorf  lernuteni und 17 Werkstätten in Apalina. In allen diesen Werkstätten arbeiteten Meister, Gesellen und Lehrlinge.

 

1911 - Man beendet den Bau des Elektrizitätswerks auf dem Mühlenarm der Mieresch - es wurde 1988 renoviert.  In der Stadt waren für die Stromerzeugung 42 elektrische Motoren im Betrieb.

 

1914 - 1918 - Die Stadt setzt in den Weltkrieg über 1500 Rekruten und Offiziere ein; Gefechte fanden in der Gegend von Rastolita-Deda, Chiher-Beica statt. Die Veranstaltung und Teilnahme an der Volkversammlung vom 1. Dezember 1918 wurde von dem rumänischen Nationalkreisrat mit Sitz in Sächsisch Regen vorbereitet.

 

1918 - Wie das ganze Siebenbürgen, gehört jetzt Sächsisch Regen auch zu Großrumäniens Königreich. (Ausnahme: die Zeit zwischen 1940 - 1944)

 

1919 -Eröffnung der Jungenzivilschule  - die ersten zwei Klassen führten ihre Täigkiet unter der Leitung eine Rates  aus Siebenbürgen aus.

 

1920 - Die Jungenzivilschule wird zu einem Staatslyzeum umgewandelt- das aktuelle Lyzeum "Petru Maior", das schon in mehreren Gebäuden untergebracht worden war: in der Schule, in dem aktuellen Kinderheim, in dem aktuellen Gebäude des Staatsgymnasiums ,,Augustin Maior", in der Pomilor Straße , in dem Gebäude der Allgemeinen Schule Nr. 6.

 

1922 - Gründung einer Fabrik zur Verarbeitung von Baumstämmen zu  Resonanzholz. Die gespalteten Stämme bekam die Fabrik von der Bauholzfabrik aus Ierbus.

 

1922 - 1926 - die Firma A.G. Hiag , mit einem Grundkapital von 2,5 Mil. Lei,das auf 4 Mil.Lei wächst,  ist tätig. Auf dem jetztigen Gebiet von  AGROMEC, baut die Firma eine Bauholzfabrik, die mit Dampfmaschinen und drei Sägewerke ausgestattet ist.   1926 verwandelt sich die Firma in die A.G.  "Transilvania", die seit 1930 Resonanzholz und seit 1978 Holzkästen herstellt.

 

1923 -Bau des Stadtkrankenhauses, erweitert zwischen  1930 - 1934 und zwischen 1955 - 1962 ausgebaut mit mehreren Abteilungen.

 

- Erscheint die wöchentlich erscheinende sächsich-regenische Zeitung - “Die Volksstimme”  - "Glasul Poporului"  , unter der Redaktionsleitung von  Teodor Bogdan. Die Zeitung erscheint bis zum 1931.

 

1924 - In der Stadt waren  160 Handelsgesellschaften, meistens mit Privatkapital,  tätig. Davon betrieben 42 Firmen Großhandel, 7 Firmen handeln mit Spiritus, 9 mit Wein und 4 Firmen betrieben Viehhandel. 

 

1925 - Sächsisch Regen stellt  160 Tausend m3 Bauholz her (während die gesamte Holzproduktion 3 Milionen  m3 betrug).

 

1925 - Die Aktiengesellschaft “Foresta Româna" (anonyme rumänisch-italienische Gesellschaft) besaß eine Fabrik zur Herstellung von Holzkästen, hatte 12 Sägewerke und 698 Mitarbeiter.

 

- In der Stadt arbeiteten vier Lederwarenfabriken.

 

- Die ASTRA-Versammlung in Reghin wählte Vasile Goldis zu ihren Vorsitzenden.

 

 Erscheint die wochentliche erscheinende sächsich-regenische Zeitung "Semanatorul", Redaktionsleiter Enea Popa; Die Zeitung erscheint bis zum 1938. 
 

1927 - Die Fabrik für die Verarbeitung von Resonanzholz wird die Gesellschaft “Lehel si Diamannstein", die jährlich 3 Waggons Resonanzholz, einen Waggon “Holzdraht” und Bestandteile für die Musikinstrumente (Böden und Deckel für Geigen, Violoncellos und Bassgeigen) herstellte.
- die Sohlenfabrik "Schwab Ferenc" erzeugte jährlich 243 Tonnen von verschiedenen Sohlen und Lederwaren.

 

1928 -Eröffnung einer Kutschenfabrik, die ihre Produkte auch auf den türkischen Markt bringt. Die Türkei zeichnet sie mit der “Medaille für Export” - "Medalia la export"  aus. Ihre Tätigkeit hört 1940 auf.

 

- Die Sparkasse, gegründet 1865, verfügte über einen Fond in Höhe von  50 Milionen Lei und erzielt ein Gewinn in Höhe von 765 847 Lei.

 

- Die Commerz- und Industriebank AG verfügte über einen Grundfond in Höhe von 2 Milionen Lei.

 

- Die Bank "Muresana" verfügte über einen Fond von 3 Milionen Lei und über Rücklagen von  1,2 Milionen Lei.

 

1929 - 1933 - Die Wirtschaftskrise wegen der Überproduktion beeinflußt auch in Sächsisch Regen das ökonomische Leben.

 

1929 -Beginn der Renovierungsarbeiten an der Evangelischen Kirche; die Renovierung wird im daraufolgenden Jahr beendet. 1959 - 1961 - Befestigungsarbeiten.

 

1933 - Erscheint die sächsich-regenische Zeitung “Stimme der Arbeitslosen” - "Glasul Somerilor", Verleger Ion Sularu. Es erscheint auch die wöchentliche Zeitung  “Der Glaube” - "Credinta", Herausgeber Vasile Netea.

 

1937 - 1939 -Bau des Kulturhauses.


1940 - Durch das aufgezwungene Diktat vom 30. August von Wien, gelangt Sächsisch Regen samt dem Nordsiebenbürgen wieder unter ungarischer Verwaltung.

 

1944, 13. Mai - Die Juden aus Sächsisch Regen wurden zusammengebracht und nach einigen Wochen zu einem unbekannten Ort gebracht.

 

- In der Stadt funktioniern 4 Bank- und Kreditanstalten und zwei Niederlassungen von Banken aus anderen Städten .

 

- Im September fanden große Kämpfe in dem Gebiet von Sächsisch Regen - Chiheriu de Sus, Urisiu-Nadasa, mit der Teilnahme des Korps I Bergjäger aus Kronstadt/Brasov statt. Am  29. September wurde die Stadt befreit. 

 

- In der Stadt gab es sieben staatliche Lehreinrichtungen und sieben kirchliche Lehreinrichtungen.

 

- Am 15. November  erscheint die zweisprachige sächsich-regenische Zeitung “Gleichheit” -  "Egalitate-Egyenlöség"; 1945 erscheint sie nicht mehr.

 

1945 - während der Kriegszeit wurden 90% von der Infrastruktur zerstört  (Forstindsutrie, Eisenbahnen,Brücken, Straßen)

 

- 1020 Schüler besuchten die allgemeine Schule in Sächsisch Regen, wo  32 Lehrer unterrichteten.

 

1946, 24. November - Großangelegte Kundgebung in der Stadt mit über 1500 Teilnehmern.

 

- Das 1920 gegründete Gymnasium wird das Lyzeum  "Petru Maior".

 

- Starb Ariton Popa, der seit 1906 Erzpriester in Sächsisch Regen war.

 

1947, November -Umorganisation des  ASTRA-Departement aus Sächsisch Regen.

 

- Gründung der öffentlichen Bbliothek mit Sitz im Kulturhaus; 1950 Umzug der Bibliothek zum jetzigen Standort.

 

- Es finden von den Kommunisten organisierte Straßendemonstrationen statt

 

1948, 11. Juni - Der kommunistische Staat verstaatlicht sämtliche private Betriebe und Handelsgesellschaften, darunter : "Foresta Româna", "Transilvania" AG, " Sächsisch Regen " AG, "Mara si Vulturul", "Farkas si Mendel" u.s.w..

 

- Eröffnung der Pädagogikschule in Sächsisch Regen

 

1949 - Landwirtschaftliches Eigentum wird von dem kommunistischen Regime enteignet und es entsteht daraus der landwirtschaftliche Staatsbetrieb - Sächsisch Regen.

 

1950 - Das Vertriebnetz des Trinkwassers in der Stadt hat eine Länge von 2,1 km. 1965 war 19,9 km lang und seit 1978 ist es 48,5 km lang. 

 

- Gründung der Traktoristenschule mit Sitz in dem gegenwärtigen ethnografischen Museum. Danach zog sie nach Neumarkt am Mieresch um und seit 1961 befindet sie sich wieder in Sächsisch Regen. Seit 1976 wird die Schule zum Lyzeum für Landmechaniker und dann eine Berufsschule für Landwirtschaft und Industrie.

 

1952 - Die Fußballmannschaft  Avântul Sächsisch Regen  steigt das erste Mal in die B-Division auf und drei Jahre später spielt sie in der Division A. Ein Jahr später steigt sie wieder ab. 

 

1953 - Gründung der Schule für  psychisch Behinderte im Schloß des Grafen aus Apalina.  Am Anfang gaben es 1200 betreute Kinder.

 

- Inbetriebnahme der Fabrik IUPS, Hersteller von Forstmaschinen und Ersatzteile.

 

1954 - Die Pädagogikschule in der Stadt wird eine Allgemeine Schule.

 

1956,15. März - Sächsisch Regen hat  18091 Einwohner;  1966 - 23295 Einwohner;  1977 - 29846 Einwohner; 1980 über 34800 Einwohner und 1992 waren es 39240 Einwohner.

 

- Abschluß des letzten Jahrgangs der Pädagogikschule aus Sächsisch Regen; insgesamt hat die Schule 591 Leher hervorgebracht.

 

1957 - Vergnügungsteil aus dem Stadtpark wird abgebaut. Die Entwaldung des Parks begann, aber sie wurde rechtzeitig gestoppt.

 

1959 - Man beginnt mit dem Bau der Wohnblöcke an der Schule , in dem Volkspark und in dem aktuellen Wohnviertel Mihai Viteazu. Sie werden 1960 beendet - Gründung des  Ethnographiemuseums in seinem jetzigen Gebäude in der Jägerstraße.

 

- Beginn der Einrichtung des Parks im Stadtzentrum, wo der ehemalige Wochenmarkt stattfand. Das Gestein wird rausgeholt und stattdessen pflanzt man Bäume. Blumenrabatten werden angelegt.

 

1962 - Ein riesiger und erzwungener Kollektivisierungsfeldzug findet statt.  Das Ergebnis: die LGB (landwirtschaftlicher Gemeinschaftsbetrieb) wird gebildet, dann die LPG (landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften), die 1990 abgeschafft werden.  

 

1963 -  Augustin Maior stirbt, der in Reghin am  22. August 1882 geboren wurde.

 

1968 - Modernisierung der Eisenbahnlinie auf der Strecke  Neumarkt am Mieresch - Sächsisch Regen - Deda. 

 

1969 - Im Zentralpark der Stadt wird die Büste von Petru Maior aufgestellt, geschaffen von dem Künstler  Ion Vlasiu. Zwei Büsten (aus Bronze ud Stein) befinden sich gegenwärtig auf dem Grundstück des Lyzeums  "Petru Maior", bzw. des Staatsgymnasiums “Augustin Maior"

 

1969 - Moare Al. Ceusan stirbt, geboren in Reghin im 1989, Rechstanwalt und Publizist, der Autor des Werks über die Revolution von 1848 in Sächsisch Regen, veröffentlicht unter dem Titel “Kummerzeiten” - “Vremuri de osânda".

 

1970, Mai - In ganz Siebenbürgen gibt es gewaltige Überschwemmungen. Sächsisch Regen, gelegen an dem Zusammenfluss von Mieresch und Görgen ist von dieser Naturkatastrophe sehr stark betroffen.

 

1974 - Bau des Flügelschlachthofes, der Molkerei und der Brauerei.

 

1978 - Einweihung der automatisierten Telefonzentrale in Sächsisch Regen.

 

1989 - Die „Goldene Zeit” - "Epoca de aur", im Laufe der Zeit ständig gefestigt, geriet jetzt in eine Krise. Ihr Ende ist gekommen.

- Am Freitag dem 22. Dezember gegen 12 Uhr finden aufständische Demonstrationen statt. Es wird die Nationale Rettungsfront - Frontul Salvării Naţionale gegründet. Bis zu den Wahlen vom Mai 1990 bestand das Exekutivbüro für die Nationalvereinigung aus: Ioan Tuşnea - Vorsitzenden, Marian Traian -Bürgermeister, Bexa Simion - Sekretär und Szabó Rudolf, Müller Kurt, Pop Mihai - Mitglieder.

 

1990, Januar, Februar  - Die Parteien : P.N.T.C.D. - National-Christlich-Demokratische- Bauernpartei , P.N.L. - National-Liberale Partei, P.S.D. - Sozial-Demokratische Partei, U.D.M.R. -  Demokratische Union der Ungarn in Rumänien werden gegründet. In selben Jahr gründeten sich auch andere Parteien, Vereine, Organisationen und Kulturgesellschaften wie z.B.: Fratia Româneasca - Rumänische Brüderschaft, Vatra Româneasca - Rumänsiche Heimat und Partidul Unitatii Nationale Române - Partei der Nationalen Einheit Rumäniens.


1990. 19.-20. März - In Neumarkt am Mieresch (Targu Mures) finden große Demonstrationen und gewaltätige Auseinandersetzungen zwischen Rumänen und Ungarn statt. Es gaben leider Opfer und bedauerliche Folgen. Auch Sächsisch Regen war Standort einiger Demonstrationen, aber ohne tragische Folgen. 

 

- Es erscheint die erste Auflage der Zeitung “Gazeta Reghinului”- April 1990 - Leiter - N. Băciuţ- Direktor Marin Şara.


1991 - Gründung des Kulturvereins Kemény János. Die Leitung besteht aus: Böjte Lidia Vorsitzender,  Dr. Török Béla Stellvertretendem Vorsitzenden

 

1992 - Ortswahlen - Bürgermeister Eremia Pop - stellvertretender Bürgermeister Balázs Ludovic.

 

1994 - Sächsisch Regen wird zu Munizipium erhoben - Dezemberfeste.- die 2. Goldene Hochzeit wird gefeiert. Erscheint die periodische Veröffentlichung - “Opinia Reghineană” - Opinia Reghineană-Direktor M.Nădăşan.

 

1996 - Am 3. Juli finden Gemeindewahlen statt. Als Bürgermeister ist Marian Traian gewählt. Der Stadtrat besteht aus 21 Abgeordneten.

 

1999 März - Erscheint die Zeitung “Szászrégen és Vidéke”. Initiatoren waren: Pakó Benedek - römisch-katholischer Priester , Márk Endre, Bíró Donát,  Darvas Ignác, Kunsági István - Professoren; Dr. Blága József- Arzt, Bartha József -reformierter Priester, Böjte Lidia - Professorin, Adorjáni László, Madaras Péter und der erste Redaktionschef Csernátoni József - Professoren.

 

1999 - Am 20. April wird der Kreis Mieresch und Sächsisch Regen von schweren Überschwemmungen heimgesucht, insbesondere die landwirtschaftlichen Nutzflächen. In den Wohnvierteln Cartierul Câmpului und Iernuţeni werden über 30 Wohnhäuser überschwemmt - Die Nationalstraße DN 15 Richtung Neumarkt - Târgu Mureş wurde gesperrt.
- Erscheint - Semnal - mehrsprachige Veröffentlichung - Verleger Alex.Şomodi.


 

2000 - Am 4. Julie finden Gemeindewahlen für das Bürgermeisteramt statt. 13 Kandidaten bewerben sich um die Stelle des Bürgermeisters, 327 Kandidaten für die 21 Stellen als Stadträte. Als Bürgermeister in der zweiten Wahlrunde wird Marian Traian wieder gewählt.  
- Man enthüllt vor der Orthodoxen Kirche - Erzpriesteramt - die Büste von Mihai Eminescu. Fünfzigjahrfeier der Munipiumsbibliothek Petru Maior.


2001 - Seit einem halben Jahrhundert werden in Sächsisch Regen Musikinstrumente gebaut.   Man errichtet ein Geigendenkmal vor der Evangelischen Kirche.


2002 - Am 22. Mai stirbt der Kardinal von Sächsisch Regen Alexandru Todea, eine bedeutende Persönlichkeit der Stadt. 

2003- 775 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Sächsisch Regen. 

2004 - Juni - Ortswahlen für das Munizipium, Nagy András - Bürgermeister, Sorin Pui - Stellvertretender Bürgermeister  und 19 Stadträte.

 

2005- Am 1. Juli kommt der neue Leu in den Umlauf - 10.000 alte Lei = 1 neuer Leu

 

- Răstoliţa, Stânceni  und auch höher gelegene Ortschaften im Kreis Mieresch werden von schlimmen Überschwemmungen heimgesucht. Dank der nach dem Hochwasser von 1970 errichteten Dämme wird Sächsisch Regen nicht betroffen.  Das Rosenbach-  Pârâul Trandafrilor ist in der Gegend der Straße Toamnei-Straße Rozmarinului-Canalul Morii, ohne bedeutenden Schäden über die Ufer getreten.
- Juli - Man begann mit der Instandsetzung der Straßen Duzilor, Räului, M. Eminescu und Calarasi (neuer Asphalt) und an der Kanalisation - Die Gehwege in dem Großmarkt und in der Salzstraße wurden mit Zierpflastern angelegt.


2008- Gemeindewahlen für den Kreis Mieresch, Nagy András - Bürgermeister , Precup Maria - Stellvertretende Bürgermeisterin und 19 Stadträte.